Ambulante Hilfen Sucht

Die Sozialpsychiatrische Suchtkrankenhilfe für Menschen mit chronischen Suchterkrankungen ist ein differenziertes Unterstützungsangebot der Eingliederungshilfe (Sozialhilfe). Die auf Schadensminimierung ausgerichtete Unterstützung richtet sich an Menschen, die bereits seit Jahren in besonders riskanter Weise Alkohol oder illegale Drogen konsumieren, bereits körperlich und psychisch komplex geschädigt sind und umfassende Probleme in der Lebensbewältigung haben.

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Kontakt

Ambulante Hilfen Sucht
Leitung
Janett Hoffmann
Standort
Ambulante Hilfen Sucht
Alte Warnemünder Chaussee 38
18109 Rostock

Leistungen

Die Art der Hilfe richtet sich nach dem individuellen Bedarf und kann Unterstützung, Beratung und Anleitung in verschiedenen Bereichen umfassen:

  • Beratung und Erarbeitung eines individuellen Ausstiegskonzeptes
  • Hilfe im Umgang mit Entzugserscheinungen und deren Vermeidung
  • Abschluss von Vereinbarungen zum risikoarmen Konsum und deren Kontrolle
  • Vermittlung risikobewusster Gebrauchsregeln
  • Rückfallprävention und -aufarbeitung
  • psychosozialer Krisendienst mit 24-stündiger Erreichbarkeit
  • Hilfe bei der Inanspruchnahme psychiatrischer Hilfen
  • Beratung im Umgang mit finanziellen Mitteln, wenn erforderlich auch Geldverwaltung
  • Beratung und Begleitung bei Behördenangelegenheiten
  • lebenspraktische und pflegerische Hilfen im Alltag
  • Hilfe in und zur Aufnahme bzw. Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Freizeitgestaltung, gemeinsame Reisen
  • Vermittlung von Wohngemeinschaftsplätzen
  • Vermittlung in tagesstrukturierende Angebote
  • Hilfe bei der Suche und Aufnahme einer Beschäftigung oder Arbeit.

Zugang

Für die Aufnahme ist eine Antragstellung im Amt für Jugend und Soziales erforderlich. Bei der Antragstellung beraten wir Sie gern. Rufen Sie uns an oder nutzen Sie jeweils mittwochs von 14:30 bis 15:30 Uhr unser offenes Beratungsangebot in der Begegnungsstätte in der Alten Warnemünder Chaussee 38.

Weitere Informationen

Das Erreichen einer dauerhaften Abstinenz ist zwar das große Ziel unserer Hilfe, aber nicht Voraussetzung für eine Hilfegewährung. Wer sozialpsychiatrische Hilfen in der Sucht in Anspruch nehmen will, muss nicht unbedingt abstinent leben, um Unterstützung zu erhalten. Es muss nur die Bereitschaft vorliegen, an der eigenen Lebenssituation etwas ändern zu wollen.

Die Hilfe wird von einem Fachteam aufsuchend in der Häuslichkeit oder an anderen vereinbarten Treffpunkten erbracht. Mit einer festen Bezugsperson finden einmal oder mehrmals wöchentlich Treffen statt. In Krisensituationen ist auch außerhalb der verabredeten Termine die Erreichbarkeit gewährleistet.